Lehrer Skills für den Lebenslauf [2026]
Klassenführung, Unterrichtsplanung & Keywords für Schulleiter
Ein Lebenslauf, der zum Vorstellungsgespräch führt? Bei bis zu 76.000 fehlenden Lehrkräften bis 2035 (KMK-Prognose, 2025) und Einstiegsgehältern von 4.800-5.650 € brutto (A13, je nach Bundesland) sind Lehrkräfte gefragt wie nie. Dieser Leitfaden zeigt die Kompetenzen, die Schulleitungen und Schulämter priorisieren – von Klassenführung über digitale Medien bis zur Binnendifferenzierung.
In diesem Leitfaden finden Sie die pädagogischen, technischen und sozialen Kompetenzen, die erfolgreiche Bewerbungen von durchschnittlichen unterscheiden. Das deutsche Bildungswesen entwickelt sich weiter – mit DigitalPakt 2.0, Inklusion und kompetenzorientiertem Unterricht. Alles ist nach Kompetenzbereich, Schulform und Erfahrungsstufe organisiert, mit kopierfähigen Formulierungen, die Ihre Unterrichtserfolge belegen.
Lehrermangel 2026
Die KMK prognostiziert 26.000-35.000 fehlende Lehrkräfte 2025/26, bis zu 76.000 bis 2035. Besonders gesucht: Informatik, Physik, Mathematik und Sonderpädagogik. Quereinsteiger-Quote liegt bei 12% bundesweit, in manchen Bundesländern bei über 40%.
Tipp
Digitale Kompetenzen sind Pflicht. Mit dem DigitalPakt 2.0 (5 Mrd. € 2026-2030) investieren Schulen massiv in digitale Ausstattung. Medienkompetenz und LMS-Erfahrung sind Einstellungskriterien.
Lehrer-Fähigkeiten nach Erfahrungsniveau
Berufseinsteiger / Referendar (0-3 Jahre)
Fokus auf Klassenführung, Beziehungsaufbau und Entwicklung des eigenen Unterrichtsstils. Referendariat und Zweites Staatsexamen als Grundlage.
- 1Grundlagen der Klassenführung
- 2Unterrichtsplanung nach Kerncurriculum
- 3Orientierung an Bildungsstandards
- 4Basis-Leistungserhebungen erstellen
- 5Elternkommunikation
- 6Lernplattform-Grundlagen (Moodle, IServ)
- 7Erste Differenzierungsmaßnahmen
- 8Störungsprävention und Intervention
Erfahrene Lehrkraft (3-7 Jahre)
Vertiefung der Praxis mit datengestützter Unterrichtsentwicklung und ersten Führungsaufgaben. Ggf. Erwerb von Zusatzqualifikationen.
- 1Datengestützte Unterrichtsentwicklung
- 2Fortgeschrittene Binnendifferenzierung
- 3Zusammenarbeit bei Förderplänen
- 4Curriculumentwicklung
- 5Betreuung von Praktikanten/Referendaren
- 6Digitale Unterrichtsgestaltung
- 7Leitung von Fortbildungen
- 8Diagnostik und Förderplanung
Erfahrene Lehrkraft / Funktionsstelle (7+ Jahre)
Übernahme von Führungs- und Beratungsaufgaben. Schulentwicklung, Fachleitung oder Vorbereitung auf Schulleitung.
- 1Unterrichtsberatung und Coaching
- 2Fach- oder Stufenleitung
- 3Unterstützung bei Unterrichtsbesuchen
- 4Fortbildungskonzeption
- 5Schulentwicklungsinitiativen
- 6Qualifikation zur Schulleitung
- 7Schulleitungslehrgang
- 8Forschungsbasierte Unterrichtspraxis
Fachkenntnisse für Lehrer-Lebensläufe
Klassenführung
Unterrichtsorganisation, Störungsprävention & Lernklima
Lebenslauf-Beispiele
- Etablierung proaktiver Klassenführungsstrategien mit 40% weniger Unterrichtsstörungen
- Aufbau eines positiven Lernklimas durch klare Regeln, Rituale und konsistente Erwartungen
- Führung einer Klasse mit 28 Schülern unter Einsatz abwechslungsreicher Unterrichtsmethoden
- Einführung von Konfliktlösungsstrategien und Klassenrat zur Verbesserung des Sozialverhaltens
Tipp: Klassenführung ist die wichtigste Kompetenz für Schulleitungen. Zeigen Sie, dass Sie strukturierte, produktive Lernumgebungen schaffen.
Unterrichtsplanung
Didaktik, Methodik & Kompetenzorientierung
Lebenslauf-Beispiele
- Entwicklung kompetenzorientierter Unterrichtseinheiten nach KMK-Bildungsstandards mit handlungsorientierten Lernphasen
- Erstellung fächerübergreifender Projekte mit Bezug zur Lebenswelt der Schüler
- Planung von Jahresarbeitsplänen unter Berücksichtigung des Kerncurriculums und schulinterner Lehrpläne
- Zusammenarbeit in der Fachkonferenz zur Abstimmung von Unterrichtsinhalten und Leistungsbewertung
Tipp: Strukturierte Unterrichtsplanung zeigt didaktische Kompetenz. Zeigen Sie Ausrichtung an Bildungsstandards und schülerorientierte Methodik.
Binnendifferenzierung
Individuelle Förderung, Heterogenität & Lernvoraussetzungen
Lebenslauf-Beispiele
- Binnendifferenzierung durch gestufte Aufgaben, Lerntheken und kooperative Lernformen
- Umsetzung von Universal Design for Learning (UDL) für inklusive Unterrichtsgestaltung
- Anpassung von Materialien und Leistungsnachweisen für Schüler mit Förderbedarf und DaZ-Lerner
- Einrichtung von Lernstationen für verschiedene Lerntypen und Leistungsniveaus
Tipp: Binnendifferenzierung zeigt, dass Sie heterogene Lerngruppen führen können. Beschreiben Sie konkrete Differenzierungsmaßnahmen.
Leistungsbewertung
Formative Diagnostik, Lernstandserhebungen & Notengebung
Lebenslauf-Beispiele
- Durchführung formativer und summativer Leistungserhebungen mit datenbasierter Unterrichtsanpassung
- Analyse von Vergleichsarbeiten (VERA) zur Identifikation von Förderbedarfen
- Verbesserung des Klassennotenschnitts um 15% durch gezielte Fördermaßnahmen
- Entwicklung kompetenzorientierter Bewertungsraster und Kriterienkataloge
Tipp: Datengestützte Unterrichtsentwicklung gewinnt an Bedeutung. Zeigen Sie, wie Sie Diagnoseergebnisse nutzen.
Sonderpädagogik & Inklusion
Förderpläne, Nachteilsausgleich & Inklusive Didaktik
Lebenslauf-Beispiele
- Zusammenarbeit mit Sonderpädagogen bei der Umsetzung von Förderplänen und Nachteilsausgleichen
- Teilnahme an Förderplangesprächen mit Dokumentation von Lernfortschritten
- Anpassung von Unterricht und Prüfungen an individuelle Förderziele bei Wahrung des Anforderungsniveaus
- Gestaltung eines inklusiven Klassenzimmers für Schüler mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen
Tipp: Inklusionserfahrung ist auch für Regelschullehrkräfte wertvoll. Zeigen Sie Ihre Kompetenz im Umgang mit Förderbedarf.
Digitale Medien im Unterricht
Medienkompetenz, EdTech & Hybridunterricht
Lebenslauf-Beispiele
- Integration digitaler Medien wie interaktive Whiteboards, Tablets und Lern-Apps im Unterricht
- Einsatz von Kahoot, Quizlet und Mentimeter zur Aktivierung und Lernstandsabfrage
- Erstellung multimedialer Unterrichtsmaterialien mit Canva, Explain Everything und H5P
- Durchführung von Hybridunterricht mit Kombination aus Präsenz- und Online-Phasen
Tipp: Digitale Kompetenz wird erwartet. Nennen Sie konkrete Tools und Plattformen.
Lernplattformen & LMS
Moodle, itslearning, IServ & digitale Lernumgebung
Lebenslauf-Beispiele
- Betreuung von 150+ Schülern auf Moodle mit Aufgaben, Feedback und Kommunikation
- Nutzung von itslearning zur Organisation von Kursmaterialien und Lernfortschrittsverfolgung
- Erstellung interaktiver Lerninhalte und Selbstlernkurse auf der Schulplattform
- Fortbildung von Kollegium zu Best Practices im digitalen Unterricht
Tipp: LMS-Kompetenz ist Einstellungskriterium. Nennen Sie Plattformen und Nutzungsszenarien.
Deutsch-/Leseförderung
Lesekompetenz, Rechtschreibförderung & Sprachbildung
Lebenslauf-Beispiele
- Durchführung strukturierter Leseförderung mit Steigerung der Lesekompetenz um 1,5 Niveaustufen
- Einsatz von Lautleseverfahren und Lesestrategie-Training in heterogenen Gruppen
- Integration von Phonologischer Bewusstheit, Wortschatzarbeit und Textverständnis in den Unterricht
- Anwendung des Hamburger Lesepasses und Lesesport-Programm mit messbaren Erfolgen
Tipp: Leseförderung ist grundlegend. Nennen Sie Förderprogramme und Methoden.
Mathematik-Didaktik
Zahlenbegriff, Problemlösen & Anschaulichkeit
Lebenslauf-Beispiele
- Vermittlung mathematischer Konzepte durch handelnden Umgang mit Arbeitsmitteln und Visualisierung
- Umsetzung des Mathe-Werkstatt-Modells mit Differenzierung nach Leistungsniveau
- Problemorientiertes Lernen zur Entwicklung von Problemlösefähigkeiten und Alltagsbezug
- Verbesserung der Mathematikleistungen um 20% durch gezielte Förderung und Übung
Tipp: Mathematik-Didaktik zeigt, dass Sie abstrakte Konzepte zugänglich machen können.
Elternarbeit
Elterngespräche, Elternabende & Erziehungspartnerschaft
Lebenslauf-Beispiele
- Regelmäßige Elternkommunikation durch Elternbriefe, E-Mails und Sprechstunden
- Durchführung von 50+ Elterngesprächen jährlich zu Lernstand und Förderzielen
- Nutzung von SchoolFox und Sdui für Mitteilungen und Terminkoordination
- Organisation von Elternabenden und Informationsveranstaltungen zum Schulprogramm
Tipp: Elternarbeit ist geschätzt. Zeigen Sie professionelle, regelmäßige Kommunikation.
Bildungsstandards & Kerncurriculum
KMK-Standards, Lehrpläne & Kompetenzerwartungen
Lebenslauf-Beispiele
- Ausrichtung des gesamten Unterrichts an KMK-Bildungsstandards und Kerncurriculum
- Vorbereitung der Schüler auf Vergleichsarbeiten mit 85% Erreichen der Regelstandards
- Umsetzung der länderübergreifenden Bildungsstandards in allen Fächern
- Analyse von Lernstandserhebungen zur Anpassung der Unterrichtsplanung
Tipp: Kenntnis der Bildungsstandards zeigt Professionalität. Erwähnen Sie konkrete Rahmenpläne.
Soziales Lernen
Sozialkompetenzen, Klassenrat & Konfliktlösung
Lebenslauf-Beispiele
- Integration von Sozialem Lernen in den Morgenkreis und Klassenratssitzungen
- Einführung von Selbstregulationsstrategien und Achtsamkeitsübungen im Unterricht
- Aufbau eines wertschätzenden Klassenklimas zur Förderung emotionaler Kompetenzen
- Anwendung von Streitschlichter-Programm und Mediation zur Konfliktbewältigung
Tipp: Soziales Lernen gewinnt an Bedeutung. Zeigen Sie, wie Sie Sozialkompetenzen fördern.
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Soft Skills für Lehrer
Kommunikationsfähigkeit
Mündliche, schriftliche & pädagogische Kommunikation
Lebenslauf-Beispiele
- Effektive Kommunikation mit Schülern, Eltern, Schulleitung und Kollegium
- Präsentation in Fachkonferenzen und Fortbildungen zu Unterrichtsstrategien
- Erstellung klarer, detaillierter Zeugnisbemerkungen und Förderdokumentation
- Anpassung des Kommunikationsstils für verschiedene Adressaten einschließlich Familien mit Migrationshintergrund
Tipp: Klare Kommunikation mit Schülern, Eltern und Kollegium ist essenziell.
Geduld & Empathie
Einfühlungsvermögen, Schülerorientierung & Verständnis
Lebenslauf-Beispiele
- Einfühlsame Begleitung von Schülern mit schulischen und persönlichen Herausforderungen
- Aufbau vertrauensvoller Beziehungen zu Schülern aus verschiedenen Hintergründen
- Bewahrung eines ruhigen, unterstützenden Auftretens auch in herausfordernden Unterrichtssituationen
- Individuelle Förderung lernschwacher Schüler ohne Stigmatisierung
Tipp: Geduld ist grundlegend für den Lehrberuf. Zeigen Sie Verständnis für unterschiedliche Schülerbedürfnisse.
Flexibilität & Anpassungsfähigkeit
Reaktion auf Veränderung, Problemlösung & Innovation
Lebenslauf-Beispiele
- Nahtloser Übergang zum Distanzunterricht während Schulschließungen unter Aufrechterhaltung des Lernengagements
- Anpassung der Unterrichtsmethoden an Schülerfeedback und Lernfortschritt
- Frühzeitige Übernahme neuer Curricula und Technologien als Multiplikator im Kollegium
- Flexibler Umgang mit wechselnden Unterrichtssituationen und spontanen Planänderungen
Tipp: Bildung verändert sich ständig. Zeigen Sie, dass Sie sich an neue Anforderungen anpassen.
Organisation & Zeitmanagement
Planung, Effizienz & Priorisierung
Lebenslauf-Beispiele
- Management vielfältiger Aufgaben: Unterricht, Korrekturen, AGs und Konferenzen
- Führung eines organisierten Klassenzimmers und digitaler Ablagesysteme
- Balance zwischen Unterrichtsverpflichtungen, Gremienarbeit und Fortbildungen
- Termingerechte Erstellung von Zeugnissen, Protokollen und Verwaltungsdokumenten
Tipp: Lehrkräfte balancieren viele Aufgaben. Zeigen Sie Ihre Organisationssysteme.
Teamarbeit & Kooperation
Jahrgangsteam, Fachkonferenzen & Kollegiale Zusammenarbeit
Lebenslauf-Beispiele
- Zusammenarbeit im Jahrgangsteam bei Unterrichtsplanung und Datenanalyse
- Team-Teaching mit Sonderpädagogen für inklusiven Unterricht
- Entwicklung fächerübergreifender Projekte und gemeinsamer Materialien mit Kollegen
- Aktive Mitarbeit in Steuergruppe, Schulentwicklung und Fachkonferenzen
Tipp: Lehrkräfte arbeiten nicht isoliert. Zeigen Sie effektive Zusammenarbeit.
Kreativität & Innovation
Aktivierende Methoden, Projektunterricht & Ideenreichtum
Lebenslauf-Beispiele
- Gestaltung kreativer, handlungsorientierter Lernaktivitäten mit 30% mehr Schülerengagement
- Durchführung von Projektwochen und fächerverbindendem Unterricht mit Lebensweltbezug
- Organisation innovativer Lernerfahrungen: Exkursionen, Expertengespräche und Planspiele
- Einsatz von Gamification und spielerischen Elementen zur Motivation
Tipp: Kreativer Unterricht fördert Engagement. Zeigen Sie, wie Sie Lernen erlebbar machen.
ATS-Optimierungstipps für Lehrkräfte
- Lehrbefähigung prominent nennen: 'Erstes und Zweites Staatsexamen Lehramt Grundschule' zeigt Qualifikation
- Schulform und Fächer angeben: 'Lehrerin Gymnasium, Deutsch/Geschichte Sek I/II' passt zu Stellenanzeigen
- Lernplattformen benennen: 'Moodle', 'itslearning', 'IServ' – Schulen filtern nach Systemen
- Inklusionserfahrung erwähnen auch als Regelschullehrkraft: Zeigt Kompetenz für alle Lernenden
- Erfolge quantifizieren: '20% Verbesserung der Lesekompetenz', '85% erreichen Regelstandards'
- Zusatzqualifikationen nennen: 'DaZ-Zertifikat', 'Medienkompetenz', 'Sonderpädagogische Grundqualifikation'
- Begriffe aus der Stellenanzeige übernehmen: Exakte Formulierungen wie 'Inklusion', 'Binnendifferenzierung', 'Klassenrat'
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Lebenslauf-Fehler, die Lehrer vermeiden sollten
Lehrbefähigung und Staatsexamen nicht prominent aufführen
Die Lehrbefähigung ist Einstellungsvoraussetzung. Ohne sofortige Sichtbarkeit werden Bewerbungen aussortiert.
Kopfzeile: 'Anna Müller | 1. und 2. Staatsexamen Lehramt Gymnasium | Deutsch/Geschichte'
Nur 'Unterrichtet Schüler' ohne Schulform oder Fächer
Schulleitungen besetzen konkrete Stellen. Sie müssen wissen, was Sie unterrichtet haben.
Konkret: 'Klassenlehrerin 3. Klasse', 'Gymnasiallehrerin Mathematik/Physik Klasse 5-12'
Digitale Kompetenzen nicht erwähnen
Digitale Bildung ist Pflicht. Lehrkräfte ohne Medienkompetenz wirken nicht zeitgemäß.
Erwähnen: 'Moodle-Administration, interaktive Whiteboard-Nutzung, Tablet-Klasse, H5P-Erstellung'
Keine messbaren Unterrichtserfolge
Bildung wird zunehmend evidenzbasiert. Ohne Zahlen können Sie Wirksamkeit nicht belegen.
Quantifizieren: '20% Verbesserung der Lesekompetenz', '85% erreichen Regelstandards bei VERA'
Keine Binnendifferenzierung oder Inklusionserfahrung
Alle Klassen sind heterogen. Sie müssen zeigen, dass Sie alle Lernenden fördern können.
Erwähnen: 'Binnendifferenzierung durch gestufte Aufgaben', 'Umsetzung von Nachteilsausgleichen'
Elternarbeit vergessen
Erziehungspartnerschaft ist wichtig. Zeigen Sie professionelle Elternkommunikation.
Erwähnen: 'Durchführung von 50+ Elterngesprächen', 'Regelmäßige Elternbriefe', 'SchoolFox-Kommunikation'
Keine Teamarbeit oder Konferenzarbeit
Lehrkräfte arbeiten zunehmend im Team. Einzelkämpfer gelten als schwierig.
Erwähnen: 'Mitarbeit in Jahrgangsteam', 'Fachkonferenzleitung', 'Schulentwicklungsprojekte'
ATS-Keywords für Lehrer-Lebensläufe
| Kategorie | Empfohlene Keywords |
|---|---|
| Unterricht & Didaktik | KlassenführungUnterrichtsplanungBinnendifferenzierungDidaktikMethodik |
| Diagnostik & Bewertung | LeistungsbewertungDiagnostikVERALernstandserhebungNotengebung |
| Digitalisierung | MoodleitslearningIServDigitale MedienMedienkompetenzDigitalPakt |
| Förderung | InklusionSonderpädagogikFörderplanNachteilsausgleichDaZSoziales Lernen |
| Schulformen | GrundschuleGymnasiumRealschuleGesamtschuleBerufsschuleFörderschule |
| Qualifikation & Standards | StaatsexamenLehrbefähigungBildungsstandardsKerncurriculumReferendariat |
Lehrer Lebenslauf-Stichpunkte zum Kopieren
- Grundschullehrerin mit Erstem und Zweitem Staatsexamen, 7 Jahre Erfahrung in Klasse 2-4 mit kontinuierlicher Lernfortschrittssteigerung
- Umsetzung von Binnendifferenzierung mit Verbesserung der Lesekompetenz um durchschnittlich 1,5 Niveaustufen
- Klassenführung mit 28 Schülern durch strukturierte Rituale und klare Regeln mit 40% weniger Unterrichtsstörungen
- Integration digitaler Medien: Moodle, Kahoot, interaktive Whiteboards und Tablet-Einsatz im Unterricht
- Entwicklung kompetenzorientierter Unterrichtseinheiten nach Kerncurriculum mit handlungsorientierten Lernphasen
- Zusammenarbeit mit Sonderpädagogen bei Umsetzung von Förderplänen für 8 Schüler mit Förderbedarf
- Regelmäßige Elternkommunikation durch Elternbriefe, SchoolFox und Sprechstunden
- Analyse von VERA-Ergebnissen zur Identifikation von Förderbedarfen und Planung von Interventionen
- Betreuung von 3 Praktikanten mit Feedback zu Unterrichtsplanung und Klassenführung
- Mitarbeit in Fachkonferenz und Steuergruppe zur Schulentwicklung und Materialentwicklung
- Auszeichnung als Lehrerin des Jahres-Nominierung für innovative, schülerorientierte Unterrichtsgestaltung
- Integration von Sozialem Lernen und Klassenrat zur Verbesserung des Klassenklimas
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Zertifizierungen und Qualifikationen
Erstes und Zweites Staatsexamen
ErforderlichLandesprüfungsamt
Voraussetzung für den regulären Schuldienst. Erstes Staatsexamen nach Lehramtsstudium, Zweites nach Referendariat.
Sonderpädagogische Grundqualifikation
Landesinstitute für Lehrerbildung
Zusatzqualifikation für inklusiven Unterricht. Zunehmend nachgefragt durch Inklusion an Regelschulen.
DaZ-Zertifikat
Universitäten / Landesinstitute
Qualifikation für Deutsch als Zweitsprache. Hohe Nachfrage in Schulen mit hohem Migrationsanteil.
Medienkompetenz-Zertifikat
Landesinstitute / Medienzentren
Nachweis digitaler Unterrichtskompetenz. Wertvoll durch DigitalPakt-Investitionen.
Beratungslehrerkraft-Qualifikation
Landesinstitute
Zusatzqualifikation für Beratungsaufgaben. Ermöglicht Beratungstätigkeit an Schulen.
Schulleitungsqualifikation
Landesinstitute
Voraussetzung für Funktionsstellen. Schulleitungslehrgang für Bewerbung auf Schulleitung.
Häufig gestellte Fragen
Welche Skills gehören in einen Lehrer-Lebenslauf?
Fokus auf Klassenführung, Unterrichtsplanung, Binnendifferenzierung, Diagnostik, digitale Medien (Moodle, LMS), Elternarbeit und Teamarbeit. Lehrbefähigung mit Staatsexamen und quantifizierte Unterrichtserfolge sind essenziell.
Was verdient eine Lehrkraft in Deutschland 2026?
Beamtete Lehrkräfte (A13) verdienen 4.800-5.650 € brutto/Monat je nach Bundesland (Bayern am höchsten, östliche Bundesländer niedriger). Angestellte verdienen ca. 800 € weniger netto bei gleichem Brutto. Referendare erhalten ca. 1.700 € brutto.
Welche Qualifikationen brauchen Lehrkräfte?
Für den Schuldienst: Erstes Staatsexamen (Lehramtsstudium), Referendariat (18-24 Monate) und Zweites Staatsexamen. Quereinsteiger können mit fachlichem Hochschulabschluss und pädagogischer Nachqualifikation einsteigen.
Wie ist der Arbeitsmarkt für Lehrkräfte 2026?
Stark nachgefragt. Die KMK prognostiziert 26.000-35.000 fehlende Lehrkräfte 2025/26, bis zu 76.000 bis 2035. Besonders gesucht: MINT-Fächer (Informatik, Physik, Mathematik), Sonderpädagogik und berufliche Fachrichtungen.
Wie wichtig sind digitale Kompetenzen für Lehrkräfte?
Sehr wichtig. Mit dem DigitalPakt 2.0 (5 Mrd. € 2026-2030) sind digitale Medien Pflicht. Nennen Sie konkret: Moodle, itslearning, IServ, Tablet-Einsatz und Erstellung digitaler Materialien.
Sollte ich Klassenführung im Lebenslauf erwähnen?
Unbedingt. Klassenführung ist die wichtigste Kompetenz für Schulleitungen, besonders bei Berufseinsteigern. Nennen Sie konkrete Strategien (Rituale, Regeln, Konfliktlösung) und quantifizierte Verbesserungen.
Wie mache ich meinen Lebenslauf ATS-freundlich?
Lehrbefähigung mit Staatsexamen, Schulform und Fächer, konkrete Lernplattformen, Inklusionserfahrung, quantifizierte Erfolge und exakte Begriffe aus der Stellenanzeige (Binnendifferenzierung, Klassenrat, Inklusion).
Was unterscheidet gute Lehrer-Lebensläufe?
Quantifizierte Unterrichtserfolge (VERA-Ergebnisse, Kompetenzsteigerungen), konkrete digitale Kompetenzen, Nachweis von Differenzierung und Inklusion, Fortbildungsengagement und Auszeichnungen.
Lohnt sich der Quereinstieg ins Lehramt?
Ja, bei Mangelfächern. Quereinsteiger-Quote liegt bei 12% bundesweit, in manchen Bundesländern bei 40%+. Besonders gefragt: MINT, Informatik, berufliche Fachrichtungen. Voraussetzung: Fachlicher Hochschulabschluss und pädagogische Nachqualifikation.
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